Management Summary
Das Interim Mandat begann ursprünglich als Vakanzüberbrückung, doch schon früh wurde deutlich, dass der Operations Bereich weitreichende Neuausrichtung benötigte. Innerhalb weniger Monate wurde der Bereich Operations nicht nur restrukturiert, sondern strategisch für langfristiges Wachstum positioniert. Kernaufgaben wie Supply Chain Management, Prozessoptimierung, Fertigungsverlagerung und Integration eines neuen Standorts wurden erfolgreich vom GOiNTERIM Manager umgesetzt. Das Ergebnis war eine schlankere Organisation, gesteigerte Kostentransparenz und ein zukunftsfähiges, agiles Operations-Setup.
Unternhemen
Das Unternehmen ist ein europaweit agierendes Unternehmen im Health-Care-Sektor mit einem Umsatz von mehreren Millionen Euro und über 1000 Mitarbeitenden. Der Standort, an dem das Interim Management eingesetzt wurde, bildet einen zentralen Bestandteil der Fertigungs- und Operationsstrukturen. Das Unternehmen zeichnet sich durch seine technologischen Produkte im Gesundheitsbereich aus und steht vor der Herausforderung, Fertigung und Supply Chain effizient und zukunftssicher zu gestalten.
Ausgangslage
Zu Beginn des Mandats war die zentrale Frage, wie der Bereich Operations strategisch und strukturell optimal aufgestellt werden muss. Prozesse waren heterogen, Verantwortlichkeiten nicht klar definiert und Kostentransparenz nur begrenzt vorhanden. Zudem standen komplexe Veränderungen an: eine geplante Werksverlagerung nach Osteuropa, Integration eines neuen Standorts und die Auslagerung von Teilprozessen. Vor diesem Hintergrund galt es für den GOiNTERIM Manager, ein schlankes, leistungsfähiges und gleichzeitig skalierbares Operations-Modell zu entwickeln, das sowohl Effizienzsteigerungen als auch langfristiges Wachstum ermöglicht.
Ziele und Aufgaben
Die übergeordneten Ziele des Projektes waren klar definiert: Sicherstellung eines nachhaltigen Wachstums durch strukturelle Optimierung des Operations Bereichs. Hierzu zählten die Restrukturierung der Fertigung, die Optimierung der Supply Chain und die Einführung neuer Prozess- und KPI-Strukturen. Ein Schwerpunkt lag auf der Werksverlagerung nach Osteuropa, inklusive der erforderlichen Produktzertifizierungen, um den reibungslosen Transfer der Produktion sicherzustellen. Parallel wurde das Sortimentsmanagement neu ausgerichtet, die Produktentwicklung unterstützt und Schnittstellen zu den Landesorganisationen konsolidiert.
Maßnahmen und Umsetzungsschritte
Zu Beginn des Mandats wurde eine umfassende Analyse der bestehenden Prozesse durchgeführt, um Einsparpotenziale und Optimierungsmöglichkeiten zu identifizieren. Aufbauend darauf wurden schlanke Prozessstrukturen implementiert, Verantwortlichkeiten neu verteilt und die Organisation auf Effizienz und Transparenz getrimmt. Die Werksverlagerung nach Osteuropa wurde in enger Abstimmung mit allen relevanten Stakeholdern geplant und umgesetzt, inklusive Produktzertifizierungen und Logistiktransfers. Parallel wurden KPI-Systeme für Operations entwickelt und kontinuierlich gesteuert, um Performance und Kosten in Echtzeit abzubilden. Weitere Maßnahmen umfassten die Restrukturierung der Fertigung, die Integration des neuen Standorts und die schrittweise Reduktion von Hierarchien zugunsten eines Mixes aus erfahrenen und jungen Talenten, um Agilität und Wissenstransfer zu fördern.
Erfolge und Ergebnisse
Der Einsatz des Interim Managers führte zu messbaren Erfolgen: Die Organisation wurde deutlich schlanker, die Herstellkosten transparenter und die Supply Chain effizienter gestaltet. Trotz einschneidender Maßnahmen wie Werksverlagerung und Teilpersonalauslagerung konnte die Motivation der Mitarbeiter hochgehalten werden. Prozesse wurden nachhaltig restrukturiert, KPIs etabliert und das Sortiments- sowie Produktmanagement professionalisiert. Die Integration des neuen Standorts verlief reibungslos, und die operative Performance stieg signifikant. Insgesamt entstand ein zukunftsfähiges Operations-Modell, das Wachstum unterstützt, Kosten senkt und eine klare strategische Ausrichtung bietet.
Fazit
Das Interim Projekt hat nicht nur die Vakanz überbrückt, sondern den Operations Bereich grundlegend transformiert. Mit schlankeren Prozessen, gesteigerter Transparenz, effizienter Supply Chain und klaren KPI-Strukturen wurde eine operative Basis geschaffen, die langfristiges, nachhaltiges Wachstum ermöglicht. Das Projekt verdeutlicht, wie Interim Management strategische Neuausrichtung, Prozessoptimierung und Restrukturierung in einem komplexen, internationalen Umfeld erfolgreich miteinander verbindet.
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Dr. Martin Ludwig Mayr, Geschäftsführer
martin.mayr@gointerim.com
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